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Vorstellung Masterplan Projekt 3.1 : Stadteingang Windeck Bunker / Entsiegelung Budapester Straße

Wir möchten Ihnen regelmäßig Projekte aus dem Masterplan Innere Stadt 2.0 vorstellen. Den Anfang macht das Projekt „Stadteingang Windeck Bunker / Entsiegelung Budapester Straße“. Es ergänzt den bereits fertig gestellten Budafok-Park und setzt die gestalterische und funktionale Aufwertung der Budapester Straße in Richtung Bottlerplatz fort, so dass ein attraktiver Eingang zur Innenstadt entsteht. Das Projekt soll zudem einen Beitrag zur Klimaanpassung leisten.

Was genau wird gemacht?

Mit Baubeginn im 1. Quartal 2024 soll ein möglichst großer Teil der Fläche entsiegelt und begrünt werden. Da die Fläche allerdings weiterhin für Zufahrts- und Lieferverkehr und als Feuerwehraufstellfläche benötigt wird und die unterirdische Infrastruktur eine Bepflanzung einschränkt, kann hier keine vollumfängliche Entsiegelung vorgenommen werden. Es werden aber vor dem Bunker zwei große, organische Beete platziert, deren Kanten mit Sitzauflagen versehen werden um zum Verweilen einzuladen. Insgesamt werden 15 neue Bäume sowie zahlreiche Sträucher und Stauden angepflanzt und ca. 335 m2 Fläche (ca. 15%) entsiegelt. Für alle neu gepflanzten und ersetzten Bäume werden klimaverträgliche Arten gewählt, die zusätzlich einen Mehrwert für die Biodiversität aufweisen. Das Regenwasser wird in „Baumrigolen“ unter den Bäumen eingeleitet und gespeichert. Dadurch werden die Gehölze auch in Trockenperioden besser mit Wasser versorgt und eine hohe Verdunstung und somit einen kühlenden Effekt auch an heißen Tagen ermöglicht.

Weiterhin wird der vorhandene Bodenbelag erneuert – auf der Straßenfläche wird das helle Betonsteinpflaster des zuvor ausgebauten Abschnitts aufgegriffen. Das Band aus dunklem Basalt-Natursteinkleinpflaster, wie es auch im weiteren Verlauf vorhanden ist, wird ebenso fortgeführt, um die Verknüpfung zur Innenstadt herzustellen. Die Fläche vor der historischen Hochbunkeranlage wird mit einem länglichen Betonstein in rot-grau-Tönen im Fischgrätenverband ausgebildet, so korrespondiert sie mit dem Platz am Budafok-Park. Eine maximale Barrierefreiheit wird erreicht, indem die gesamte Fläche ebenerdig gehalten wird (Mischverkehrsfläche) und lediglich mit Kontrasten zur Führung für seheingeschränkte Personen arbeitet. Die derzeit oberirdisch liegenden Müllcontainer werden durch Unterflurcontainer im Bereich der Tiefgaragenzufahrt ersetzt.